Drum Bone sollte ursprünglich einmal Posaunist im Shakesbeer-Theater werden. Orchesterintendant und die restlichen Gebrüder Bones waren nach der Aufnahmeprüfung allerdings der Meinung, es mangele dem Jüngling an der nötigen Härte. Doch man sollte sich täuschen: Schon bald bewies das junge Talent fern der Heimat mit der erfolgreichen Uraufführung seines ersten Musicals Knoche lacht dem Sensenmann, daß dem Abendland eine Mensch gewordene musikalische Offenbarung vergönnt worden war.

Doch neben der Komposition und Dichtung hatte sich Drum Bone auch als Instrumentalist gemausert. Unvergessen sind die Konzerte, bei denen er sich beim Posaunensolo selber mit Timbales, Euphonium und sogar Baßgeige begleitete.

Als der Unterhaltungskünstler Kal Dieser auf den Multi-Instrumentalisten aufmerksam wurde, nahm er ihn auf Anhieb unter Vertrag. Das Schlagzeug wurde zum Hauptinstrument des damals 20-jährigen „Drum“ Bone. Bei den Tourneen mit Kal Dieser festigte sich die tiefe Freundschaft mit Heinz-Peter Coque, dem heutigen Busfahrer der Dickband, der seinerzeit bei Kal Dieser & Friends am Steuer saß.

Die mehrjährigen Tour-Strapazen mit Kal Dieser hinterließen ihre Spuren. Ein Erinnerungs-Foto  – unmittelbar nach einem Gastspiel auf den Kanaren aufgenommen – zeigt einen sichtlich gestreßten Drum Bone sowie seinen Freund, Animator und Busfahrer Pit Coque. Nach dieser Tour stiegen beide bei Kal Dieser aus. Wie die Widmung auf dem Foto zeigt, tat dies der Freundschaft zu Kal Dieser keinen Abbruch.

Anschließend arbeitete Drum Bone bei weiteren Fremd-Projekten mit. Unter anderem als Peitschenknaller und erster Pauker beim Shakesbeer-Theater. Der einzige Kontakt mit der Familie bestand in gelegentlichen Telefonaten mit dem Klosterschüler Tom Bone. Neben den Fachsimpeleien wurde dabei auch mehrfach über die Idee einer Bones-Combo diskutiert. Drum hatte diesen Traum bereits wieder aufgegeben, als ihn das wohl wichtigste Telegramm in seinem Leben erreichte. Er folgte dem Ruf seiner Brüder und wurde hochgeschätztes Mitglied im lebenden Familien-Epos The Bowling Bones.

Drum Bone heute:
„Es war ein Segen für uns als die Bowling Bones, aber auch ein Segen für mich ganz persönlich. Ich habe meine musikalische Heimat gefunden. Hier kann ich sein, hier kann ich hausen. Ich hasse nichts mehr, als die Liebe, die unsere Familie verbindet. Doch nichts liebe ich mehr, als diesen Haß, der sich selbst in Frage stellt und auf den es keine Antwort gibt, außer dem Sein und der Liebe.“