Die Gebrüder Bones sind 6-eiige Zwillinge (ihre Schwester wurde 1969 in Paderborn eingeäschert) und gleichen sich bis auf die Knochen. Sie sind sportlich, sie sind knochenhart, sie sind musikalisch. Man kann sagen, daß ihnen auf den weiten Wegen durch die Krypten des Abendlandes zunächst nichts erspart blieb. Wie durch ein Wunder fanden sich die ausgemergelten Brüder schließlich als geschlossene Band wieder.

Ihre Geschichte war unzweifelhaft bereits durch die Schrift vorgezeichnet:

„Ich bin ausgeschüttet wie Wasser, alle meine Knochen haben sich voneinander gelöst. [Ps 22,15 : 22,15]

Anm.: Die enttäuschte Mutter, als die jungen Bones dem Nest entschlüpften und – jeder für sich – auf Solotour ging.

„Und Josia wandte sich um und sah die Gräber, die auf dem Berge waren, und sandte hin und ließ die Knochen (..) holen.“ [2.Kön 23,16 : 23,16]

Anm.: Die vom Rock gebeutelten Gebrüder Bones verdingten sich in ihrer Erholungsphase vor der Bandgründung tatsächlich als Totengräber auf einem nepalesischen Friedhof.

Das Haus Bone war die Wiege dieser Band. Vom Leben gezeichnet, vom Schicksal zusammengeführt.

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